Zum Jubiläum wuselten nicht nur Kinder durchs Abenteuerdorf an den Siebenquellen, sondern auch Erwachsene. Denn 25 Jahre Abenteuerdorf, das ist allemal ein Grund zu feiern.

Zum Jubiläum wuselten nicht nur Kinder durchs Abenteuerdorf an den Siebenquellen, sondern auch Erwachsene. Denn 25 Jahre Abenteuerdorf, das ist allemal ein Grund zu feiern – für Klein und Groß. Eltern, Betreuer, ehemalige Betreuer und geladene Gäste kamen am Samstagnachmittag. Die Stimmung bei den Jüngsten war dank der Hüpfburg ausgelassen; es wurden Vorwärts- und Rückwärtssalti vorgeführt, bevor jeder sich schnell wieder seine Schuhe schnappte und zum Kuchenzelt weiterdüste. Bei über 30 verschiedenen Sorten waren das durchaus einige Sprints.

Wer genug vom Rennen und Hüpfen und sich auch schon durch die verschiedensten Kuchen- und Muffinkreationen gefuttert hatte, bestaunte Reliquien aus den vergangenen 25 Jahren. Dazu wurde das Bastelzelt in eine Art Mini-Museum umfunktioniert. Dort hingen die T-Shirts, die sich jeder Abenteuerdorf-Teilnehmer am Ende der Woche kaufen konnte, von 1998 bis zum heutigen Tag in Reih’ und Glied. Kunst- und Bastelwerke ehemaliger Teilnehmer wurden ausgestellt. Als wären die strahlenden Kindergesichter noch nicht Beweis genug, bezeugten Statistiken, dass jedes Jahr mehr und mehr Kinder und Betreuer beim Abenteuerdorf Spaß haben.

Neben der Hüpfburg waren natürlich auch die fertig gebauten Häusle der ganze Stolz der Kinder. So manches Elternteil zog deshalb geduldig mit dem Nachwuchs durch die „Straßen“ des Abenteuerdorfs und bewunderte das Werk des Sprösslings. Zu den Bauwerken und Einrichtungen des Dorfes gehörten am Ende der Woche neben einem Nagel-, Frisuren- und Massagestudio auch ein Teehaus.

Fragt man die Kinder, was ihnen die Woche über am besten gefallen hat, so fällt die Antwort meist einstimmig aus: „Die Wasserrutsche“. Die siebenjährige Lisa mochte die Verkleidungen der Betreuer zu Beginn des Abenteuerdorfs. An der Geburtstagsparty sind natürlich die Hüpfburg und das große Kuchenangebot am tollsten,

Sarah, mit 13 Jahren eine der ältesten Teilnehmerinnen, würde 2017 gern wiederkommen; da hat sie allerdings die Altersgrenze fürs Abenteuerdorf überschritten. „Ich finde es schade, dass die Wasserrutsche wegen des schlechten Wetters nicht so oft in Betrieb war“, sagt sie. Aber: „Es ist echt cool, dass wir dieses Jahr einen Tag länger im Abenteuerdorf sein konnten. Normalerweise ist der Elterntag schon freitags.“ Ihre Freundin, die elfjährige Stephanie, stimmt ihr zu.

Quelle: SWP | 08.08.2016